„Ändere Deinen Blick auf die Dinge

Draufblick
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… und sie verändern ihr Wesen.“

Eine eindrückliche Entsprechung findet dieser Satz in sogenannten Vexierbildern. Je nachdem, aus welcher Richtung und mit welchem Blick ich auf ein Bild schaue, sehe ich mal eine Ente und mal einen Hasen, mal eine Landschaft und mal den Kopf eines Mannes.

Das Bild an sich bleibt das Gleiche. Es trägt immer Beides – Hase und Ente, Landschaft und Kopf – in sich. In der Regel sehe ich anfangs nur eine „Seite der Medaille“. Aber wenn ich meinen Focus wechsle, kann ich auch die andere wahr-nehmen und mit etwas Abstand dann sogar beide gleichzeitig.

Ein solcher Perspektivwechsel gelingt nicht immer auf Anhieb. Mitunter braucht man dafür jemanden, der den eigenen Blick in eine neue Richtung lenkt, andere Sichtweisen eröffnet – z.B. im Rahmen von Supervision. Manchmal muss man sich (oder das Objekt) dabei sogar auf den Kopf stellen. Aber dann kann – mit etwas Geduld – aus der unansehnlichen alten Dame auch die schöne Prinzessin werden.

Oder wie Marc Aurel es ausdrückte: „Betrachte die Dinge einmal von einer anderen Seite, als du sie bisher sahst, denn das heißt, ein neues Leben zu beginnen“

 

Categories: Konstruktivismus, Perspektivwechsel, Supervision